Cannabis Wirkung Rauchen vs Essen

                

Cannabis in der Küche ist sehr beliebt. Ob Butter, Kekse oder im Honig, jedes Mal entfaltetet sich die Wirkung des THC ein bisschen anders. Wer bisher nur geraucht hat, kann mit den Esswaren eine große Überraschung erleben.

Cannabis Essen ist lecker
Die Cannabis-Küche bietet viele tolle Möglichkeiten, diese außergewöhnliche Pflanze auf ganz neue Weise zu genießen. Zudem ermöglichen Kekse und Co. ein ganz unauffälliges Konsumieren. Geruch und verräterische Dampfwolken entfallen. Viele der Rezepte und Süßigkeiten sind einfach nur lecker und der spezielle Cannabis-Geschmack verfeinert so manches Gericht. Wer seine Canna-Edibles selbst macht, kann ganz alleine über die Dosierung und die Intensität des Rausches bestimmen. Oftmals erfordern Esswaren viel weniger Rohmaterial und entfalten dennoch einen sehr ausgeprägten und lang anhaltendes High.

Das Dosieren von Cannabis ist eine Kunst
Je nach Sorte, Anbauart und Einflüsse während des Wachstums schwanken die Inhaltsstoffe von Cannabis-Rohmaterial enorm. Wer sein Gras nicht selbst anbaut und kennt, muss mit ständigen Änderungen rechnen. Beim Rauchen macht sich der THC-Gehalt sehr schnell bemerkbar. Ein erfahrener Nutzer bemerkt in der Regel mit den ersten Zügen, ob ein Gras besonders intensiv oder nur durchschnittlich ist. Beim Kochen ist das etwas anders. Durch die Zubereitungsarten und Beistoffe der Gerichte werden das THC und andere Inhaltsstoffe der Pflanze anders aufgeschlossen und vom Körper absorbiert. Cannabis wirkt in Kombination mit Zucker, Milchsäurebakterien, den speziellen Inhaltsstoffen des Honigs oder in Verbindung mit Backtriebmitteln in Keksen jedes Mal etwas anders.

Die Wirkung von Esswaren hält länger an
Über Rauch und Dampf entfalten die für den Rauschzustand relevanten Substanzen binnen 5 bis 10 Minuten ihre volle Wirksamkeit. Der Weg geht über die Lungen und das Herz ins Gehirn. Je nach Grad der Gewöhnung an Cannabis lässt ein Rausch nach einer bis zwei Stunden auch wieder komplett nach.
Bei Esswaren kann je nach Produkt die erste Aufnahme von THC bereits über die Mundschleimhaut erfolgen. Beispiels dafür wären Getränke, Bonbons oder Butter, die genussvoll im Mund geschmolzen wird. Eine erste Wirkung kann nach 15 bis 30 Minuten einsetzen. Der Rausch setzt langsamer ein und klingt in der Regel nach zwei bis drei Stunden wieder ab.
Kuchen, Kekse und andere Backwaren müssen zunächst verdaut werden. Die Wirkstoffe werden über den Magen, die Darmschleimhaut und die Leber aufgenommen. Das High setzt erst bis zu zwei Stunden nach dem Konsum richtig ein und baut sich sehr langsam aber umso intensiver auf. Der durch Esswaren entfaltete Rausch hält immer viel länger an, als der von gerauchtem oder verdampftem Cannabis. Konsumenten müssen je nach Dosierung mit bis zu zwölf Stunden Wirksamkeit rechnen.

Für jedes Bedürfnis die richtige Anwendung
Wer möglichst schnell high werden möchte und den Rauschzustand auch nicht so lange ausdehnen möchte oder kann, sollte beim Rauchen bleiben. Für den medizinischen Konsum, wenn akute Schmerzzustände behandelt werden sollen, empfiehlt sich ebenfalls das Rauchen. Es kann wesentlich schneller Linderung verschaffen.
Für chronische Leiden und all diejenigen, die das High genussvoll über Stunden ausdehnen können, sind Esswaren eine gute Wahl. Wer erstmals Esswaren konsumiert, sollte vorsichtig an die Sache gehen und erste Tests auf das Wochenende oder eine Zeit, in der ein ausgedehnter Rausch auf jeden Fall willkommen ist, verschieben.